Bestand, Neuzulassungs-Dynamik und Ladeinfrastruktur über 33 Länder (EU27 + UK, NO, IS, CH, TR, LI). Schweiz und Österreich durchgehend hervorgehoben.
SchweizÖsterreichDeutschlandübrige Länder
Im Fokus
Länder-Ranking
Ladeinfrastruktur nach Leistungsklasse
Öffentliche Ladepunkte nach AFIR-Leistungsklassen für ausgewählte Leitmärkte (Stand März 2026). AC links, DC rechts gestapelt.
Alle Kennzahlen im Detail
Daten aktualisieren (EAFO-CSV-Import)
Neue Zahlen von der EAFO-Seite holen: dort beim Diagramm auf „Export" → CSV klicken (wie die Dateien in
02_Daten/EAFO_Export/). Die CSV-Dateien hier auswählen — das Tool erkennt den Typ, zeigt erst eine Vorschau
„alt → neu" und ändert nichts ohne dein Okay. Gilt für den Heute-Modus; die Zukunfts-Szenarien brauchen einen
Modell-Lauf (forecast_tool/erzeuge_ausgaben.py).
„Anwenden" merkt sich die neuen Zahlen in diesem Browser (localStorage) — sie bleiben
auch nach dem Schließen aktiv. „Zurücksetzen" holt den eingebauten Originalstand zurück. Kaputte Dateien werden abgelehnt,
nichts wird still überschrieben.
Hinweis: Modellhafte Szenarien auf EAFO-Datenbasis — keine Vorhersage. Annahmen und Quellen siehe Fußbereich; Szenarien-Korridor gegen DNV ETO 2025 / ChargeFrance plausibilisiert (eher konservativ).
Was zeigt das? Von 100 Autos auf der Straße: wie viele fahren elektrisch. Ein Land gewählt: du siehst die drei Szenarien dieses Landes. Mehrere Länder gewählt: jede Linie ist ein Land — welches Szenario gezeigt wird, wählst du mit dem Szenario-Knopf, der dann neben den Länder-Knöpfen erscheint. „alle 33" zeigt die übrigen Länder als dünne graue Linien. (Gesamtflotte je Land: EAFO Q4 2025, wächst 0,3 % pro Jahr.)
Was zeigt das? Die graue Linie zeigt: so viele öffentliche Ladesäulen gibt es heute. Die bunten Linien zeigen: so viele braucht das Land, wenn mehr E-Autos fahren. Liegt die graue Linie höher, ist das Land gut vorbereitet — niemand baut Säulen ab. Die violette Linie ist die EU-Mindestvorgabe (AFIR, EU 2023/1804): je E-Auto müssen 1,3 kW öffentliche Ladeleistung bereitstehen (hier umgerechnet: Ø 25 kW je Säule). Die grüne Fläche (rechte Achse) ist der Strom, den alle E-Autos im Jahr brauchen — inklusive dem, was beim Laden verloren geht (Regler oben, Standard 12 %).
Rechen-Annahmen: 12'000 km je Auto und Jahr · wie viel Strom von öffentlichen Säulen kommt, hängt vom Lade-Typ des Landes ab (12/22/40 von 100 kWh — siehe Karte „So lädt das Land"; Regler oben kann das übersteuern) · Verbrauch sinkt von 18 auf 15/14/13 kWh je 100 km · eine Säule gibt pro Jahr immer mehr Strom ab, weil sie besser genutzt wird (normale Säule „AC" 5'800 → bis 9'500, Schnelllader „DC" 44'000 → bis 75'000 kWh/Jahr) · der Schnelllader-Anteil startet beim heutigen Wert des Landes und wächst auf 35/42,5/50 %.
Netz-Spitzenlast (GW)konservativBasisoptimistisch
Was zeigt das? Wenn viele Autos zur gleichen Zeit laden, muss das Stromnetz das aushalten — wie wenn abends alle gleichzeitig den Herd anmachen. Wir rechnen: 8 von 100 Autos laden im selben Moment (Fachwort: „Gleichzeitigkeit"). Zu Hause zieht ein Auto im Schnitt 6,5–7,5 kW — etwa drei Backöfen; an öffentlichen Säulen mehr (Ø 15 kW, weil Schnelllader dabei sind). Je mehr ein Land öffentlich lädt, desto höher die Spitze. Das Ergebnis ist eine grobe Richtgröße für die Netzplanung, keine genaue Netzberechnung.
Flexibilität: Speicher auf Rädern (GWh)konservativBasisoptimistisch
Was zeigt das? Jedes E-Auto hat einen großen Akku. Alle zusammen sind ein riesiger Speicher auf Rädern. Wir rechnen NETTO: 70 kWh je Auto (IEA-Plateau; die EAFO-79 ist ein Modellpaletten-Mittel) × 85 % nutzbares SoC-Fenster (BMS-Puffer) ≈ 59,5 kWh. Beim Zwischenspeichern gehen zudem ~15 % verloren (Roundtrip, Elaad) — die V2G-Verfügbarkeit steckt separat in der Leistungsformel.
V2G: Wie schnell ist der Regelleistungs-Markt voll?konservativBasisoptimistischMarkt-Anker
V2G über den Tag: Preis allein macht es nicht netzdienlichPreisgesteuert — GEMESSEN (Elaad, Fig. 3)Netzdienlich gesteuert — ZIEL-SCHEMA
Was zeigt das? Steuert nur der Strompreis (pinke Linie, echte Elaad-Messung), lädt das Auto nachts um 2–3 Uhr mit voller Kraft — die Spitze wandert in die Nacht, Engpässe können sich sogar verschärfen (Elaad warnt ausdrücklich). Netzdienlich (grüne Linie, Ziel-Schema — keine Messung) wird V2G erst durch Steuerung mit Netzkenntnis: genau die Rolle des Aggregators/Netzbetreibers (Art. 17c). Utrecht real: 50 bidirektionale Carsharing-Autos ≈ 200 kW Rückspeisespitze ≈ +30 % Kapazität an einer 630-kVA-Station. Einheit: kW je Fahrzeug; NL-Messdaten, auf andere Länder nur als Schema übertragbar.
Quelle: ElaadNL, Onderzoeksrapport bidirectioneel laden, Aug. 2025, Fig. 3 / S. 14 · NL-Potenzial 2050: 4,5 GW Flex aus Heimladen (Annahme 100 % Adoption) vs. ~22 GW Landesspitze.
Was ist Bidirektionalität im PKW-Bereich wert?
Vier Erlösquellen, als Treppe von links nach rechts: je höher die Stufe, desto größer das Potenzial — und desto mehr Aufwand. Gestrichelt = in diesem Land noch kein belegter Wert.
Wie viel CO₂ vermeiden die E-Autos?
gleiche Flotte als Verbrenner (~160 g/km, Band Benzin ~158 / Diesel ~168)BEV mit realem StrommixBEV mit 100 % EE (gestrichelt)schraffierte Fläche = vermiedenes CO₂